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Modell auf dem Dorfplatz eingeweiht

Modell der alten KircheWilli Pütter baut alte Kirche nach.

DorfkircheWindhausen. Die Idee, ein Modell der alten Dorfkirche von Windhausen zu bauen, hatte Willi Pütter in der Rentnergemeinschaft. Immer wieder wurden Geschichten um das ehemalige Gotteshaus erzählt, das 1969 im Zug des Straßenbaus abgerissen worden war. Es wurde zwar eine neu e St. Antonius Kirche gebaut, „doch wer zum ersten Mal mit den Dorfbewohnern aus Windhausen ein paar gemütliche Stunden verbringt, der bemerkt bald, erzählt wird von der alten Kirche", so Willi Pütter. Doch wie hat diese Kirche eigentlich ausgesehen? Willi Pütter, vor 20 Jahren der Liebe wegen ins Sauerland gekommen, ließ sich von Dorfarchivar Wolfgang Zacker Fotos des Gotteshauses zeigen. Der hatte auch gleich noch einen Wunsch: "Willi, kannst du daraus eine Bauzeichnung rekonstruieren?". Der machte nicht nur eine Zeichnung, sondern fertigte in über 800 Stunden ein Modell im Maßstab 1:15 an. "Viele Versuche, das Modell so zu gestalten wie es heute aussieht, erwiesen sich als Irrtum und kosteten Zeit." Doch Pütter gab nicht auf und versuchte es weiter. Grauwacke und Schiefergestein sind charakteristisch für das Gebäude. Hier goss der Rentner aus einem besonderen Mörtel jeden Stein selber. „So etwas gibt es einfach nicht für ein Modell zu kaufen, denn ich wollte auf jeden Fall den rauen Charme des Bruchsteinmauerwerkes originalgetreu wieder geben. Dach und Turm wurden aus gefärbtem Kunstharzmörtel gebaut und die Nachbildung der Fenster erfolgte in Farbe und Form genau wie auf den Vorlagefotos. "Nicht nur die Rentnergemeinschaft, auch meine Nachbarn haben mich immer wieder motiviert, an dem Modell weiterzuarbeiten, besonders wenn es mal schwierig wurde. Hinzu kam die finanzielle Unterstützung nicht nur durch Unternehmen und Banken, sondern auch durch die vereine der Dorfgemeinschaft Windhausen." Jetzt steht das Modell auf dem Dorfplatz auf einem eigenen Sockel. Ausgangspunkt für die Gestaltung des Sockels war der noch vorhandene Originalgrundstein von 1898. Weißer Granit gab den gewünschten farblichen Kontrast zum Bruchstein des Modells. „28 Granitsteine wurden hier passend geschnitten und wieder zusammengefügt, so dass sich optisch ein einheitlicher Block ergibt." Eingeweiht und der Dorfbevölkerung vorgestellt wurde das Modell am 30. April. Der Osterfeuerverein stellte den Maibaum auf und Pastor Vorderwülbeke ließ es sich nicht nehmen, das Modell einzuweihen. Anschließend konnte es genau besichtigt werden und bei Bier und Gegrilltem noch ein paar Stunden gemeinam gefeiert werden. Eine Bilderpräsentation vorgeführt von Michael Heinze dokumentierte den Bau der Kirche von dr Planung bis zur endgültigen Fertigstellung.



Autor: root -- 11.03.2011; 11:33:21 Uhr

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